GESCHICHTE DES PROJEKTS

Drei Wochen Europa: Das war das Ziel unserer 3-wöchigen Interrail-Reise von Ungarn, über den damaligen Beitrittskandidaten Kroatien, nach Italien und schließlich nach Griechenland. In Athen war die Krise unübersehbar: Nicht nur in den lautstarken Demonstrationen vor dem Parlament, nicht nur in der erschreckenden Zahl gleichaltriger Universitäts-Absolventen ohne Job, nicht nur in dem Gesichtsausdruck der Griechen beim Thema EUropa. Besonders eindrücklich war für uns die stillen Stimmen der Athener Streetart-Künstler, die auf sehr persönliche Art und Weise die Situation in Griechenland widerspiegelten.

Thematisch entstand die Ausstellungidee also aus persönlichen Eindrücken dieser Athener Stadtspaziergänge: In der Athner Street Art sahen wir eine sowohl persönlich-emotionale, als auch künstlerische Ausdrucksform, die die europäische Krise in Griechenland auf eine sehr unmittelbare Art und Weise sichtbar macht.

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Eingebettet in unsere kulturwissenschaftliche Ausbildung und die Auseinandersetzungen mit der aktuellen, medialen Berichterstattung wurde aus der Reise-Inspiration schnell ein Konzept, das bereits in Zusammenarbeit mit dem Studentenwerk Ost-Niedersachen realisiert wurde: Unsere Fotos wurden auf dem Campus der Leuphana Universität Lüneburg in der Bibliothek und der Mensa ausgestellt. Auf Grund der positiven Resonanz ist die Ausweitung der Ausstellung auf weitere Standorte des Studentenwerks, wie Braunschweig und Hildesheim, in Planung.
Ab Anfang April 2014 wird die Wanderausstellung in etwas modellierter und ausgearbeiteter Form in einem Zeitraum von 3-18 Monaten durch Deutschland wandern: Geplante Ausstellungsstandpunkte sind Hamburg, Lüneburg, Göttingen, Ulm und Konstanz. Das Projekt wird finanziell von dem europäischen Jugendprogramm „Jugend in Aktion“ unterstützt.